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Aprikosen

Aprikose
 
Frische Aprikosen sind knappe Ware, denn die Marmeladenhersteller kaufen ganze Länderernten im voraus, z.B. aus Spanien und Ungarn. Aber Aprikosen sind für mehr gut als für Marmelade. Mit ihnen gelingen neben leckerer Konfitüre auch viele pikante und süße Mahlzeiten.

Früher glaubte man, die Aprikose stamme aus dem Kaukasus bzw. Armenien und nannten sie daher "prunus armeniaca" (armenische Pflaume). Tatsächlich aber kommt die Aprikose aus China und hat im Kaukasus nur eine Zwischenstation gemacht. Aus dem Kaukasus gelangte sie durch Alexander den Großen nach Europa, der sie von einem Eroberungszug mitbrachte.

Erst viele hundert Jahre später war die Aprikose aber in Europa heimisch, maßgeblich beeinflusst durch die Araber, die die Frucht als "Samen der Sonne" kultivierten. Von den Arabern erhielt die Aprikose auch ihren jetzigen Namen: Aus "elbarqûq" entwickelte sich das spanische "albaricoque" und daraus "Aprikose".

Aprikosen benötigen sehr viel Wärme und Sonne und sind daher in Deutschland vor allem in Weinbaugebieten zu finden entlang Rhein und Main und an der Bergstraße. Das größte geschlossene Anbaugebiet findet sich in Rheinhessen mit ca. 26000 Obstbäumen. Kältere Regionen sind problematisch, da die Aprikose als eines der ersten Gewächse blüht und in unseren Breiten zu jener Zeit noch Nachtfrost die Regel ist.

Deutschland muss den größten Anteil der verarbeiteten und verzehrten Aprikosen importieren. Die meisten kommen aus dem Mittelmeerraum zu uns, aus Israel, Griechenland und Spanien. Ungarn ist ein weiterer wichtiger Lieferant. Die getrockneten Aprikosen stammen größtenteils aus Kalifornien, Spanien und Iran.

Aprikosen werden frühreif geerntet, da sie nicht lange gelagert werden können. Leider aber entwickelt sich ihr Aroma und ihr Saft erst mit der Vollreife am Baum. Importiere Früchte haben daher häufig nicht das gewünschte Aroma. Aprikosen können nicht nachreifen, ihr Reifeprozess endet mit dem Pflücken. Das importierte Obst ist daher hauptsächlich zum Kochen und Backen geeignet. Die Ernte aus Deutschland im August hingegen kommt reifer und daher aromatischer auf den Markt.

Den Reifegrad einer Aprikose können Sie nicht nach der Farbe der Frucht beurteilen. Statt dessen sollte die Haut der Frucht straff und glatt sein und leicht behaart.

Wie gesund sind Aprikosen?

Mineralstoffe je 100 g:

Kalium 300 mg
Phosphor 21 mg
Kalzium 14 mg
Eisen 0,6 mg

Aber der eigentliche Clou an Aprikosen ist das Provitamin A ("Carotin"), was mit 300 mg Anteil in 100 g Fruchtfleisch enorm viel ist. Carotin ist wichtig für die Sehkraft und den Stoffwechsel. Außerdem verbessert es die Straffheit der Haut. Schon 200 g Aprikosen reichen aus, um den Tagesbedarf an Carotin zu decken.

Zusätzlich liefern Aprikosen große Mengen Vitamin B1 und B2 und enthalten viele Ballaststoffe. Mit nur 54 Kalorien je 100 g Fruchtfleisch sind sie kalorienarm (zumindest wenn man den hohen Anteil Fruchtsäure nicht durch zusätzlichen Zucker ausgleicht).

 

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