Auberginen

Nur die wenigsten Händler führen noch die Urform der Aubergine: eine ovale, weißlich-gelbe Frucht, der sie ihren Namen
"Eierfrucht" verdankt. Heute erhält man die Aubergine meist in länglicher form und lila-schwarzer Färbung.
Eigentlich schmecken Auberginen nach gar
nichts, ganz egal, ob man sie roh, gekocht oder geschmort isst. Vielleicht ist das der Grund, warum Auberginen in Deutschland
kaum ein fester Bestandteil der Küche sind. Jährlich isst jeder von uns gerade mal 150 g, weniger als ein Viertel einer großen
Aubergine. Ganz anders bei unseren europäischen Nachbarn, z.B. den Italienern. Sie verzehren rund 10 kg pro Jahr und Kopf.
Auberginen müssen gebraten werden, damit sie ihr nussartiges Arome entfalten. Allerdings kann die Aubergine dabei leicht zur
Kalorienbombe explodieren, denn das Fruchtfleisch saugt Unmengen an Bratfett auf. Deshalb sollten Auberginen vor dem Braten
gründlich gesalzen und eine Weile mit Küchenkrepp abgedeckt Wasser ziehen. Nach dem Braten sollten sie ebenfalls auch
Küchenkrepp abgetupft werden, um das Öl absaugen zu lassen.
Besonders lecker passt zu Auberginen Rosmarin, Knoblauch und Thymian. Sie lassen sich auch gut mit Tomaten, Kartoffeln,
Zwiebeln und Paprika kombinieren. |