Birnen

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Von weltweit 1500 Birnensorten sind bei uns die Hälfte heimisch. Aber nur ein knappes
Dutzend ist für den Handel von Bedeutung, u.a. diese:
- Abate:
aus Italien, aromatisch
- Bürbermeisterbirne:
süß, weinig (auch "Köstliche von Charneux" genannt)
- Conference:
mild und süß
- Gute Luise:
mit weichem Fruchtfleisch recht süß
- Kaiserkrone:
knackig-fruchtig und saftig
- Williams Christ:
sehr empfindlich, aber auch sehr fein & lecker
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Die Birnen galten als die Liebesfrucht der
Griechen. Die Griechen waren vermutlich auch die ersten, die Birnenzucht betrieben. Deshalb trägt der Peleponnes auch den
Beinamen "Apia" ("Birnenland"). Heute kommen die Birnen jedoch aus allen Gebieten mit gemäßigtem Klima. Die meisten Birnen in
Deutschland kommen aus Italien, denn die deutsche Ernte reicht nicht aus.
Birnen sind nicht so beliebt wie Äpfel und werden mit nur einem Viertel der Apfelmenge geerntet. Sie lassen sich schwerer
transportieren, da sie empfindlicher sind. Tatsächlich sollte man auch keine vollreifen Birnen kaufen, es sei denn, man möchte
sie gleich verzehren. Ansonsten bilden sich schnell Druckstellen.
Der Säuregehalt von Birnen ist niedriger als der von Äpfeln. Deshalb werden sie von vielen Konsumenten als langweilige Frucht
empfunden. In der Küche helfen jedoch ein paar Tricks. Kochen Sie Birnen z.B. in Wasser mit etwas Zitronensaft oder legen Sie
sie in Rotwein, Portwein oder Weißwein ein, um den geringen Säuregehalt zu kompensieren. Hervorragend passen auch
Zitronenschale, Nelken, Zimt, Ingwer und Vanille zu Birnen.
Wie gesund sind Birnen?
Da Birnen süßer schmecken als Äpfel, glauben die meisten, Birnen machten dick. Sie haben fast die gleiche Kalorienzahl wie
Äpfel (und enthalten dementsprechend auch fast die gleiche Fruchtzuckermenge). Birnen sind für viele Diäten sogar besser
geeignet als Äpfel, da der geringere Säuregehalt dem Magen gut tut.
Birnen enthalten mehr Mineralstoffe als Äpfel, dazu zählen Phosphor, Kalium und Kalzium. Birnen wirken deshalb entschlackend
und entwässernd und regen den Stoffwechsel und die Leber an. Außerdem sind Birnen ein guter Vitamin B2 Lieferant. |