Champignons

Champignons gibt es mit glattem, weißen Kopf und bräunlich-schuppigen braunen oder rosafarbenen Kopf. Die dunklen Sorten
schmecken intensiver nach Pilz, da sie eine längere Reifezeit brauchen und deshalb ihr Aroma besser entwickeln können.
Obwohl braune oder rosafarbene Champignons mit
bräunlich-schuppigen Köpfen noch leckerer als die weißen schmecken, bevorzugen viele Deutsche die weiße Sorte - oder Champignons
aus der Büchse: Mehr als 110.000 t Konservenchampignons werden jährlich importiert, aber nur rund 20.000 t als frische Pilze
umgesetzt. Von diesen Mengen liefern rund 100 einheimische Champignonbauern einen kleinen Anteil, der Rest kommt meistens aus
den Niederlanden und Frankreich.
Champignons hießen ursprünglich "Egerlinge" und können erst seit napoleonischen Zeiten gezüchtet werden. Ein Offizier
entdeckte durch Zufall, dass Champignons auf Pferdemist gut gedeihen. Tatsächlich verwendet man auch heute noch eine Mischung
aus Torf und pasteurisiertem Pferdedung zur Champignonzucht, entwickelt aber auch neue Böden.
Die Champignons aus der Zucht erhält man ganzjährig. Sie sind nahezu schadstofffrei. Da sie auch frei von Insektenbefall sind
kann man sie im Gegensatz zu Waldpilzen unbedenklich roh essen. Champignons schmecken ohnehin ganz frisch am besten. Beim
Einkauf sollten Sie darauf achten, dass die Haut straff ist und keine Druckstellen hat. Länger als zwei Tage sollten Sie die
Pilze nicht im Kühlschrank aufbewahren (und bei Raumtemperatur schon gar nicht).
Champignons liefern 24 Kalorien je 100 g und ca. 2,8 g Kohlenhydrate und nochmal 2,8 g Eiweiß. |