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Erbsen

Erbsen sind schon seit Jahrtausenden ein Grundnahrungsmittel. Der älteste archäologische Fund datiert auf rund 3000 Jahre
v.Chr. und wurde nahe Heilbronn gemacht. Wo man heute zu den Erbsen aus der Dose oder Tiefkühltruhe greift, hat man früher
jahrelang die getrockneten Samen der Erbsenschote verwendet. Sie waren ideal zur Aufbewahrung geeignet. Erst unter Ludwig XIV.
begann man, Erbsen frisch zu verzehren und erntete zu diesem Zweck die "milchreifen" Erbsen. In ihnen ist der Zucker noch Zucker
und nicht zur Stärke umgewandelt.
Man unterscheidet etwa 80 Sorten, davon sind
die drei wichtigsten:
- Markerbse:
flache Schote mit runzlig-kleinen, eckigen Körnern; lieblich und süß, wandelt den Zucker nur langsam in Stärke um; bei uns
die im Handel am weitesten verbreitete Erbse
- Palerbse:
ausgereift mehlig-fade, jung noch süß; geeignet als Trockenerbse
- Zuckerschoten:
hier stehen eigentlich nicht die Erbsen, sondern die ganzen Schoten im Mittelpunkt. Die Ernte wird eingebracht, wenn die
Samen noch jung sind. Zuckerschoten sind besonders zart und süß.
Wie gesund sind Erbsen?
Es gibt kein Gemüse, das reicher an Eiweiß ist als Erbsen, die 6,7 % Eiweiß enthalten und 14% Kohlenhydrate. Durch den hohen
Kohlenhydratanteil, der in jungen Erbsen als Zucker enthalten ist, haben Erbsen 94 Kalorien je 100 g. Aber auch die
Mineralstoffe kommen nicht zu kurz: Eisen, Phosphor und Kalium sind enthalten. Außerdem die Vitamine A, B und C. |
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