Gurken

Salatgurken stammen ursprünglich von den feuchtwarmen Südhängen des Himalaya. Sie fühlen sich daher im Gewächshaus so wohl
wie auch in geeigneten Freiland-Lagen. Im Gewächshaus werden in unseren Breiten fast nur Salatgurken gezüchtet. Die Gewürzgurken
und Schmorgurken hingegen wachsen meistens im Freiland.
Schon im alten Rom schätze man Gurken als Hautpflegemittel: Man badete in Gurkenmilch. Zu Recht, denn im Gurkensaft ist ein
Stoff enthalten, der die Durchblutung der Haut fördert. Die alten Mediziner rieten aber auch zum Verzehr von Gurken, da sie gut
für die Verdauung sind.
Das unsere Gurken alle ähnlich aussehen, ist EU
Normen zu verdanken. Aber auch insgesamt wurde hier gezüchtet, was das Zeug hält. Viele Bitterstoffe sind mittlerweile aus
Gurken verschwunden - sehr zum Ärger vieler Gurkenfans, denn dadurch verlieren Gurken an Würze. Am besten, man weicht auf die
Freiland-Gurken aus, die wesentlich würziger sind als ihre Treibhaus-Verwandten, muss dann allerdings die Schale entfernen, da
sie zu fest ist, um gegessen zu werden. Unbeschädigte und frische Gurken können Sie einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Deshalb ist es wichtig, dass Sie auf die Frische der Gurken schon beim Kauf achten. Die Enden der Gurken sollten nicht runzlig
sein, und die Gurke selbst sollte sich nicht leicht biegen lassen. Salatgurken müssen eine dunkelgrüne Schale haben,
Schmorgurken können etwas gelblich sein. Gurken bestehen zu 95 Prozent aus Wasser und haben gerade mal 10 Kalorien auf 100 g. |