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Mais

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Obwohl Mais schon seit rund 6000 Jahren in Mexiko angebaut wurde, hat er noch nicht die
enorme Revolution hierzulande ausgelöst wie andere Nahrungsmittel (z.B. Kartoffel), die von den spanischen Eroberern
nach Europa importiert wurden. Christoph Columbus berichtete vom "Mahiz" und großen Plantagen, die es zu jener Zeit in
Amerika bereits gab.
Und auch heute sind die Amerikaner Weltmeister im Maisverzehr: rund 36 Kolben isst jeder jährlich, und fast 20% der
gesamten Anbaufläche für Gemüse sind für Mais reserviert. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der Maisverbrauch bei
einem Zehntel Kolben pro Person und Jahr. |
Mais, der hierzulande angebaut wird, ist
meistens Futtermais (auch Körner- oder Feldmais genannt). Aus ihm wird Maisstärke und Maismehl gewonnen. In die Küche kommt nur
Zuckermais, der dem Feldmais jedoch täuschend ähnlich sieht. Ein etwas anderer Gen-Bauplan sorgt dafür, dass sich der Zucker im
Zuckermais nicht so schnell und viel in Stärke verwandelt wie es im Feldmais der Fall ist. Frische Zuckermaiskolben sollten
übrigens sobald wie möglich verbraucht werden, denn je länger Sie warten, desto mehr Zucker wird in Stärke umgewandelt.
Wie gesund ist Zuckermais?
Zuckermais enthält - was sollte man anderes erwarten - viel Zucker, aber auch viel Eiweiß und Vitamine B und C. Er liefert
Phosphor und Kalium und hat 96 Kalorien pro 100 g. |
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