Orangen

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Der alte deutsche Begriff für "Orange" ist "Apfelsine" - und das verrät viel über die
Herkunft der Südfrüchte. Denn eigentlich stammen Sie gar nicht aus dem Mittelmeerraum, sondern aus China, was früher
"Sina" genannt wurde. Orangen wurden in Europa erst vor ca. 450 Jahren kultiviert als Antoine von Bourbon, ein
französischer Herzog, die ersten Bäumchen anpflanzte. |
Drei gängige Sorten bei uns sind die Shamouti
(mild), die Navelina (säuerlich), Navels (recht süß) und die Moro (Blutorange aus Sizilien, herb-würzig). Aber auch die Größen
unterscheiden sich. Dicke, große Orangen haben eine dicke Schale. Der Inhalt ist meistens genauso groß wie der der kleineren
Orangen, nur mit dem Unterschied, dass bei großen Orangen die Schale nicht so fest am Fruchtfleisch sitzt. Kleinere Orangen sind
daher zum Auspressen besser geeignet.
Die meisten Orangen sind konserviert. Das Mittel gilt zwar als gesundheitlich unbedenklich, dennoch sollte man die Schale
nicht mitessen und auch nicht mitkochen. Sollten Sie die Schale verarbeiten wollen, sollten Sie die Früchte zuvor mit kochend
heißem Wasser reinigen.
Übrigens ist eine grüne Färbung von Orangen kein Indiz für Unreife. Die orangene Färbung entsteht nicht durch die viele
Sonneneinstrahlung und Wärmeeinwirkung wie viele meinen, sondern durch sehr tiefe nächtliche Temperaturen kurz vor dem
Gefrierpunkt. Deshalb kann eine grüne Orange genauso schmecken wie eine orangefarbene.
Wie gesund sind Orangen?
Orangen enthalten viel Vitamin C (sind aber nicht, wie landläufig geglaubt, die Spitzenreiter, Paprika z.B. enthält
wesentlich mehr) und außerdem 13 weitere Vitamine. Hinzu kommen noch diverse Mineralstoffe und Fruchtsäuren und drei
unterschiedliche Zucker. Eine Orange liefert 54 Kalorien je 100 g Fruchtfleisch. |