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Pfirsiche

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Der Pfirsich wurde von Alexander dem Großen auf seinen Eroberungszügen in Persien entdeckt
und "persische Pflaume" getauft ("prunus persicum"). Daraus entwickelte sich das Wort "Pfirsich". Tatsächlich aber
stammt der Pfirsich aus China und wird dort schon seit mehr als 4000 Jahren konsumiert. Die Chinesen stellen aus seinem
Fruchtfleisch eine Massagecreme her.
Die europäische Ausbreitung begann von Griechenland im ganzen Mittelmeergebiet.
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Arabische Ärzte glaubten jedoch zu Zeiten
Mohammeds, dass Pfirsiche Magenfäule verursachen. Daher verbannten sie die Frucht. Und weil ihr Ruf auch in unseren Breiten sehr
gut war, wurden auch im westeuropäischen Mittelalter kaum noch Pfirsiche angebaut. Erst im 13. Jahrhundert begann man wieder mit
der Kultivierung, nachdem Ärzte aus Salerno Entwarnung gaben. Die typischerweise hierzulande angebotenen Pfirsiche haben ein
gelbes Fruchtfleisch, weil dies für den Verbraucher optisch besser aussieht. Weißfleischige Pfirsiche schmecken aber in der
Regel noch viel besser. Leider aber sind sie nicht ganz so robust und daher aus den Erzeugerländern nicht so leicht zu
transportieren. Die Farbe des Fruchtfleischs gibt über den Reifegrad keinen Aufschluss. Aber Sie können die Reife am Duft
erkennen. Außerdem sollte das Fruchtfleisch einem leichten Druck etwas nachgeben.
Wie gesund sind Pfirsiche?
Pfirsiche stecken voller Vitamine A, B1 und B2 und liefern zusätzlich die Mineralstoffe Phosphor und Kalium. Sie sind
harntreibend und entschlackend. Pfirsiche haben 46 Kalorien je 100 g Fruchtfleisch. |
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