Rhabarber
Wenn man die Geschichte von Obst und Gemüse betrachtet, kommt man schnell zu der Frage, wovon unsere Vorfahren eigentlich
gelebt haben. Der Speiseplan muss sehr eintönig gewesen sein, denn viele Früchte und Gemüse wurden erst sehr spät nach Europa
importiert. Auch der Rhabarber ist eigentlich schon älter als 4000 Jahre und wurde in China angebaut bis ihn vor ca. 160 Jahren
ein norddeutscher Händler in Großbritannien erwarb.
Mit nur 18 Kalorien je 100 g ist Rhabarber ein
Schlankmacher. Und er hat auch allgemein eine gesundheitsfördernde Wirkung: Viel Vitamin C, Apfelsäure und Zitronensäure stecken
in ihm. Die Wurzeln einer früheren Form, dem medizinischen Rhabarber, sind sogar ein altes Heilmittel zur Blutreinigung und
Entschlackung.
Im Handel werden hauptsächlich drei Sorten unterschieden. Sehr mild und aromatisch ist der Himbeer-Rhabarber. Seine rote
Schale umhüllt grünes Fruchtfleisch. Hingegen ist der Blut-Rhabarber durchweg rot und nicht ganz so milde. Der grüne Rhabarber
hat nur am unteren Stangenende eine rötliche Tönung. Er ist recht herb im Geschmack.
Rhabarber hat zwar nur wenig Kalorien, aber die Fruchtsäure wirkt sehr sauer. Daher fügen viele Zucker hinzu und erhöhen die
Kalorienzahl dramatisch. Sie können aber statt Zucker auch Süßstoffe verwenden. Im Kompott hilft es, etwas Speisestärke
einzurühren oder Rhabarber mit einer Creme oder etwas Sahne zu kombinieren. |