Rosenkohl

Rosenkohl kennt man in anderen Ländern auch als "Brüsseler Kohl", z.B. in Italien ("Cavolo di Bruxelles") und England ("Brussel
Sprouts"). Das liegt daran, dass Rosenkohl vor rund 160 Jahren in Belgien gezüchtet wurde.
Rosenkohl wächst an einem rund 0,8 m
hohen Strunk, an dem sich im Herbst die (Rosenkohl-)knospen bilden. Das klassische Wintergemüse ist am
bekömmlichsten, wenn es etwas Frost abbekommen hat, denn Frost macht die Zellulose leichter verdaulich, die sich in den Blättern
befindet, und wandelt einen Teil der Stärke in Zucker um. Im Handel werden jedoch praktisch nur Rosenkohl angeboten, der vor dem
Frost geerntet wurde, da dann die Färbung leuchtend Grün ist. Keine Angst vor Rosenkohl, deren Köhlchen einen leichten
gelblichen Stich haben. Nur vor denen, die welke oder stark gelb verfärbte Blätter haben, sollte man die Finger lassen.
Die Zubereitung ist vergleichsweise einfach. Rosenkohl wird mit einer Prise Zucker in Salzwasser gekocht oder in Butter
gedünstet. Besonders gut dazu passt Muskat, Zitronensaft und Pfeffer.
Wie gesund ist Rosenkohl?
Rosenkohl enthält viel Vitamin C und Carotin sowie folgende Stoffe (bezogen auf 100 g):
| Kalium |
460 mg |
| Kalzium |
30 mg |
| Phospho |
86 mg |
| Eisen |
1,1 mg |
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