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Rote Bete

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Die Rote Bete ist auch unter dem Begriff "rote Rübe" bekannt. Vor allem in Norddeutschland aber verwendet man den
Namen, der von ihrem botanischen Namen "beta vulgaris" abstammt. Eigentlich gehört die Rote Bete zu den Zuckerrüben.
Rote Bete ist zwischen Oktober und März erhältlich. Die meisten Käufer wollen sie aber nicht frisch, sondern
süß-sauer eingelegt. Insgesamt werden nur ca. 3000 t jährlich frisch verkauft. Dennoch verzehrt jeder Deutsche jährlich
ein halbes Pfund Rote Bete (eingelegt!) Früher leiteten Mediziner aus der roten Färbung des Saftes dieses Gemüses
her, er müsse gut für das Blut sein, und sie verschrieben Rote Bete für eine bessere Verdauung und als Nervennahrung.
Tatsächlich aber macht nicht der Farbstoff "Anthozyan" die Rote Bete gesund, sondern andere Stoffe, die aber genau die
Wirkungen entfalten, die früher dem roten Saft zugeschrieben wurden.
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Die Rote Bete hat viel Vitamin B und enthält
viel Mineralstoffe (u.a. Phosphor, Kalzium und Kalium). Außerdem liefert die Rote Bete pflanzliches Eiweiß in einer
vergleichsweise großen Menge von ca. 2 mg pro 100 g. All dies fördert die Gesundheit, wirkt z.B. harntreibend und regt die Galle
und die Leber an. Auch die Verdauung wird unterstützt. Angeblich soll - laut Uni Tübingen - sogar der Alkoholspiegel gesenkt
werden, wenn man vor dem Trinken Rote Bete gegessen hat.
Vor dem Kleinschneiden und Servieren sollte Rote Bete gekocht werden (es sei denn, Sie verarbeiten die Frucht ohnehin als
Gemüse oder Suppenbestandteil). Gekocht wird die Rote Bete samt Schale, da ansonsten die aromatische Flüssigkeit auslaufen täte. |
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