Schwarzwurzeln
Kaum ein anderes Gemüse enthält soviel Mineralstoffe wie Schwarzwurzeln. Im Altertum glaubte man an die medizinische Wirkung.
Erst seit dem 17. Jahrhundert verwendet man Schwarzwurzeln auch als Nahrungsmittel.
Schwarzwurzeln haben unter der schwarzen,
borkigen Schale ein weißes Fleisch und sehen dem Spargel ähnlich. Deshalb nennt man sie auch "Winterspargel". Praktisch sind
ssie aber mit dem Spargel nicht verwandt, sondern gehören zu Löwenzahn und Huflattich. Schwarzwurzeln schmecken würzig-herb, und
das Fleisch ist weich und markig. Die langfasrige Struktur des Spargels sucht man bei Schwarzwurzeln vergeblich.
Schwarzwurzeln erzeugen eine Menge Abfall, bis zu 40% kommen nach dem Schälen in den Müll. Deshalb brauchen Sie eine
entsprechend größere Ausgangsmenge, wenn Sie Schwarzwurzeln zubereiten. Während dem Schälen sollten Sie Schwarzwurzeln unter
fließendes Wasser halten und danach in Essigwasser lagern und mit Mehl bestäuben. Denn an der Luft verfärben sie sich schnell.
Der Geschmack des Gemüses steckt übrigens im Saft. Und der ist nur in der Wurzel, wenn sie unbeschädigt ist. Darauf sollten
Sie beim Kauf achten.
Wie gesund sind Schwarzwurzeln?
Schwarzwurzeln haben 74 Kalorien je 100 g und sind ein Lieferant für Mineralstoffe, je 100 g enthalten sie:
| Kalium |
320 mg |
| Magnesium |
53 mg |
| Kalzium |
53 mg |
| Phosphor |
1,5 mg |
| Eisen |
1,5 mg |
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