Zitronen & Limetten

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Zitronen haben das ganze Jahr Saison, denn Zitronenbäume tragen gleichzeitig Blüten,
unreife und reife Früchte. Und das ist gut so, denn Zitronen gehören zu den am häufigsten verwendeten Gewürzen in der
Küche. Sie werden für Desserts, Salate und Gebäck eingesetzt, aber auch zu Fisch und Hähnen, dem Wiener Schnitzel,
Suppen und Saucen, um ihnen den letzten Schliff zu geben. |
Zitronensaft ist ein Geschmacksverstärker, die
Speisen, die damit gewürzt werden, schmecken intensiver.
Wenn Sie Zitronen einkaufen, achten Sie darauf, möglichst kleine Zitronen zu wählen. Denn diese haben eine feine, dünne
Schalte und mehr Saft als die großen Früchte mit dicker Schale. Es spielt keine Rolle, wenn Teile der Schale grün sind oder
fleckig. Bei Limetten, den Verwandten der Zitrone, sollte die Schale sogar durchgängig dunkelgrün sein (nur dann sind sie
wirklich reif).
Limetten wachsen übrigens nicht in Europa, sondern werden aus Brasilien, Kalifornien und Mexiko importiert. Sie haben ein
saftigeres Fruchtfleisch als Zitronen und schmecken etwas feiner. Insbesondere aber wenn die Schale gefragt ist, liefern
Limetten einen würzigeren und pikanteren Geschmack als Zitronen. Allerdings sind sie auch teurer.
Gegenüber Zitronen enthalten Limetten nur etwa die Hälfte an Vitamin C, so dass die Zitrone immer noch das bevorzugte
Hausmittel ist, um die Schnupfen-Saison gut zu überstehen. 100 g Zitrone decken den Tagesbedarf an Vitamin C eines Erwachsenen.
Der Zitronensaft darf dabei jedoch nicht heißer als 40° C werden, denn das würde das Vitamin C zerstören. Zitronen sind Dank der
vielen Mineralstoffe (Schwefel, Eisen, Magnesium) appetitanregend, magenfreundlich und blutbildend.
Wenn Zitronen nicht ausdrücklich als "unbehandelt" gekennzeichnet sind, wurden sie mit Sicherheit mit einem
Konservierungsstoff gespritzt. Angeblich ist dieser unbedenklich, aber noch besser ist es, wenn Sie die Frucht erstmal heiß
abspülen (ruhig mit kochendem Wasser in einem Topf), falls Sie die Schale verarbeiten wollen. |